Ralf Bürger - schließen

Menüs kommen in jeder Software vor, die eine graphische Oberfläche hat, da es sich hierbei um die gängigste Form des Angebots der Funktionalität handelt. Folgendes Beispiel zeigt einen Ausschnitt des Microsoft Internet Explorers mit aufgeklappten Menüs:

Menü

Menü

Im Internet werden ebenfalls Menüs für die Wahl des Inhalts einer Website angeboten. Dabei wird häufig das Verhalten von Software mit graphischer Oberfläche nachgebaut wie nebenstehendes Beispiel sehr schön zeigt.

Hier werden die Menüpunkte "Kläranlagen" und "Pumpwerke / Deiche" erst eingeblendet, wenn der Anwender auf den Menüpunkt "Erklärte Technik" klickt. Die farbliche Veränderung zeigt dem Anwender in diesem Fall stets, wo er zuletzt geklickt hat.

Auch ein extrem großer Inhalt lässt sich mit gewissem Geschick vernünftig in ein Menü packen. Dies ist das Hauptmenü von www.microsoft.com, sicherlich eine der größten Websites, die es gibt:

Menü

Letztendlich ist auch das Inhaltsverzeichnis eines Buchs oder meiner Abhandlung, in der Sie momentan lesen, eine Art von Menü, da Sie eine Auswahl über den Inhalt bekommen und mit den Augen im Inhaltsverzeichnis so lange weiter verzweigen, bis Sie die gewünschte Inhaltsangabe gefunden haben. Nichts anderes tun Sie mit der Maus in einem Programm-Menü, wenn Sie eine Funktion des Programms suchen. Hier bietet sich allerdings der technische Vorteil, dass die Menüs von Ebene zu Ebene dynamisch geöffnet werden können, so dass nicht das gesamte Angebot auf einmal zu sehen sein muss.

Menü

Auch bei zeichenorientierten (d.h. nicht-graphischen) Programmen gibt - oder besser: gab - es Menüs. Wie der Screenshot nebenan zeigt, werden hier die Funktionen natürlich nicht mit der Maus gewählt, sondern durch die Eingabe eines entsprechenden Buchstabens.

Der Screenshot zeigt übrigens auch, dass es sehr wohl unter zeichenorientierten Systemen (z.B. MSDOS oder alten Unix) schon fensterorientierte Programme gab (davon habe ich sogar mehrere Jahre gelebt!), denn die Rahmenzeichen boten die Möglichkeiten, auf dem Bildschirm "Flächen" abzustecken. So wurde hier bei der Auswahl eines Menüpunkts teilweise versetzt ein weiteres Menüfenster geöffnet, in dem eine weitere Auswahl stattfinden konnte.