Ralf Bürger - schließen
Eine "Voreinstellung" (englisch default) dient dem Setzen eines Standardwertes. Wenn der Anwender keinen anderen Wert definiert, wird dieser in der Software voreingestellte Wert genommen. Die Voreinstellungen in der Software müssen sehr sorgfältig während der Analysephase definiert werden, damit sie von den Entwicklern (möglichst konfigurierbar) implementiert werden können und dem Anwender zur Verfügung stehen. Wenn sich also Ihr Analysedokument durch detaillierte Angaben in eine Spezifikation wandelt, sollten die "Voreinstellungen" darin genannt werden.
Beispiele für "Voreinstellungen" in Programmen sind das Verzeichnis für Speichern unter in einer Textverarbeitung und die am meisten benötigte Mehrwertsteuer in einer Warenwirtschaft genauso wie die gebräuchlichsten Antworten in Fragebögen und das Folgejahr des aktuellen Wirtschaftsjahres für die Budgetplanung.